Straßen und Verkehr
Reisen im jeweiligen Urlaubsland ist eine interessante Sache: In Afrika weichen sowohl die Straßenverhältnisse als auch die Abfahrtzeiten von zum Beispiel öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch häufig von unseren Gewohnheiten ab: Geduld und Gelassenheit sind hier angebracht.
Mit dem Zug in Madagaskar ein Ziel zu erreichen, ist derzeit nur auf der Streck von Manakara und Fianarantsoa – an der Ostküste – möglich. Weitere Strecken, zum Beispiel zwischen Toamasina und Antansanarivo weiter nach Antsirabe sowie von Moramanga nach Ambatondrazaja, sollen künftig wieder befahrbar gemacht werden.
In Madagaskar herrscht Rechtsverkehr. Für den Pkw ist ein Straßennetz in einer Länge von rund 50.000 km auf Madagaskar vorhanden, leider sind aber lediglich 5.800 km dieser Strecke auch asphaltiert und damit praktisch zu jeder Witterung befahrbar. Die Straßen sind teilweise noch aus den Kolonialzeiten Madagaskars erhalten geblieben und aufgrund des Alters in sehr schlechtem Zustand. Städte des zentralen Hochlandes sind durch asphaltierte Straßen verbunden und auch die Ost- und Westküste haben entsprechende Verbindungsstraßen. Die Regel sind in Madagaskar eher sandige Pisten, die sich bei starken Regen in Schlammlandschaften verwandeln und dann auch teilweise nicht mehr befahrbar sind.
Fernbusse fahren unregelmäßig und sind häufig überfüllt, während die Busse von Madabus in gutem Zustand sind und regelmäßig fahren.
Für Taxifahrten werden in der Regel Einheitspreise angesetzt und die Fahrzeuge sind in die Taxi-bes, die schnelle und bequeme Variante, und die Taxi-brousses, die günstigen Buschtaxis, die an Haltestellen neue Passagiere aufnehmen, unterteilt. Einen Mietwagen erhält man ab 23 Jahren.