Tipps für den Besuch von Nationalparks
Die Flora und Fauna eines Landes spiegelt klimatische und geographische Gegebenheiten wider und in fast allen Teilen der Welt sind bestimmte Arten bedroht. Nicht zuletzt der Mensch ist es, der sowohl für die Tier- als auch für die Pflanzenwelt eine Bedrohung darstellt.
Ein Besuch im Nationalpark erfüllt gleich zwei Zwecke, die einen angenehmen und sinnvollen Charakter haben. Durch die Nationalparks wird zum einen den Tier- und Pflanzenwelt ein geschützter Raum zur Verfügung gestellt, in dem Besucher die Tierarten teilweise aus nächster Nähe erleben können. Zum anderen sind es genau die Einkünfte der Besucher, die für die Erhaltung der Parks genutzt werden und die damit direkten Artenschutz ermöglichen.
Das Naturreservat namens Tsingy de bemaraha ist in der Provinz Mahajanga und im Distrikt Antsalova auf Madagaskar gelegen. Das Reservat ist seit dem Jahr 1990 ein erklärtes UNESCO-Weltnaturerbe.
Bei dem Gebiet des Parks handelt es sich um eine Karstlandschaft, die sehr auffällige Sandsteinformationen aufweist, die den Namen Tsingy tragen und so auch den Namen des Reservates erklären. Bei den Tsingy handelt es sich um eng beieinander stehende Sandsteinnadeln, die insgesamt eine Art steinernen Wald darstellen. Das Reservat wird in südlicher Ausdehnung durch den Canyon des Manambolo-Fluss begrenzt und in östlicher Ausdehnung durch Kliffe mit einer Höhe von bis zu 400 m.
Auf dem Plateau finden sich Wald- und Freiflächen und in den tieferen Gebieten des Reservates finden sich Seen und Mangroven. 86 Prozent der insgesamt 650 Pflanzenarten, die im Reservat Beschreibung finden, sind auch ausschließlich dort zu finden.