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Tipps und Tricks für Ihre Reise nach Madagaskar

Gesundheitsversorgung

Ins afrikanische Ausland zu reisen, heißt auch, sich mit Gesundheitsfragen auseinanderzusetzen, denn sowohl das Gesundheitssystem als auch die hygienischen Bedingungen sind in Afrika anders, als wir es in Europa gewohnt sind. Zudem wird der Körper mit zahlreichen Krankheitserregern konfrontiert, die ihm unbekannt sind. Ein umfassender Impfschutz ist also sinnvoll, um die Gesundheit optimal zu erhalten.

Wer nach Madagaskar einreist, muss einen Impfschutz gegen Geldfieber vorweisen können, sofern diese innerhalb eines Zeitraums von sechs Tagen aus einem ausgewiesenen Infektionsgebiet einreisen.

Empfohlen wird für Reisende nach Madagaskar auch immer ein sinnvoller und umfassender Impfschutz: Dieser sollte Tetanus, Diphtherie, Polio sowie Hepatitis A beinhalten. Wer einen Langzeitaufenthalt über drei Monaten Aufenthalt einplant, sollte darüber hinaus über einen zuverlässigen Schutz gegen Hepatitis B verfügen. Für den Fall, dass Landaufenthalte, Jagd oder Sport im Freien, wie zum Beispiel Joggen, geplant werden, sollte über einen guten Impfschutz gegen Tollwut sowie Typhus nachgedacht werden. Das persönliche Beratungsgespräch mit einem Tropenmediziner ist besonders dann empfehlenswert, wenn bereits Vorerkrankungen bestehen.

Die medizinische Versorgung in Madagaskar ist mit europäischen Verhältnissen nicht vergleichbar, sowohl in technischer, apparativer als auch hygienischer Hinsicht. Und gerade im letztgenannten Bereich bestehen massive Probleme. Selten gibt es auch englisch- oder französischsprachige Ärzte. Wer nach Madagaskar reist, sollte also auch über einen sinnvollen Krankenversicherungsschutz nachdenken und möglichst eine Reiserückholversicherung abschließen, um Risiken der Fehlbehandlung oder auch hygienische Probleme bei einer möglichen Erkrankung oder einem Unfall zu minimieren. Wie in allen afrikanischen Ländern ist auch in Madagaskar HIV ein großes Thema.